Richtig mit Finanzen umgehen

5 Tipps, um richtig mit Finanzen umzugehen!

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    Sparkasse KölnBonn
    November 2nd, 2020
  • Geht es dir auch so? Am Ende des Geldes ist einfach noch zu viel Monat übrig. Warum reicht das Geld eigentlich nie? Wir haben dir fünf Tipps zusammengestellt, wie Du deine Finanzen in den Griff bekommst – und das ohne viel Aufwand.

    1. Den Überblick behalten

    Klar, ein Haushaltsbuch zu führen, klingt ziemlich langweilig. Aber ohne Überblick wirst du nie wissen, wie viel Geld du eigentlich ausgeben kannst. Daher empfehlen wir dir, einmal aufzuschreiben, welche Fixkosten du so hast. Dazu zählen alle regelmäßigen Ausgaben, die im Verlaufe eines Jahres so anfallen. Manche Beiträge, zum Beispiel für Versicherungen, fallen nur einmal jährlich an. Dennoch gehören sie zu deinen Fixkosten. Auch Ausgaben für Lebensmittel oder Benzin sollten mit auf die Liste. Und hast du an den Fitnessstudiovertrag und das Netflixabo gedacht? Sehr gut. Dann stelle neben deine Ausgaben jetzt deine monatlichen Einnahmen. Und, wie viel bleibt übrig? Das ist der Betrag, den du jeden Monat für Party, Shopping oder Kinobesuche ausgeben kannst.

    2. Die Dreier-Regel

    Egal wie viel du verdienst, mit der Dreier-Regel bist du immer auf dem richtigen Weg: Teile dein monatliches Einkommen durch drei. Ein Drittel solltest du maximal für Miete ausgeben. Ein Drittel ist reserviert für deine sonstigen Fixkosten. Das letzte Drittel ist für dich. Davon kannst du dein Leben, deine Freizeit und deine Hobbies finanzieren.

    3. Omas Notgroschen

    Neben den normalen Freizeitaktivitäten gibt es auch immer mal mehr oder weniger planbare Ereignisse, die ein Loch in dein Konto reißen. Ob der Kurzurlaub mit Freunden, das neue Smartphone oder die kaputte Waschmaschine – alles kostet Geld, das du nicht hast. Deshalb empfehlen wir dir, monatlich ein bisschen was zur Seite zu legen, um dir außergewöhnliche Dinge leisten zu können. Empfehlenswert sind zirka 10 Prozent deines Einkommens.

    4. Große Träume verwirklichen

    Bei einem Kredit wird dir – in der Regel von einer Bank – Geld geliehen. Diese Leihgabe ist befristet und muss durch den Kreditnehmer, häufig zuzüglich eines vereinbarten Zinssatzes, zurückgezahlt werden. Die Höhe dieser "Tilgung" richtet sich nach dem monatlichen Einkommen und kann mit der Bank individuell vereinbart werden.
    Die Aufnahme eines Kredites sollte immer gut überlegt sein, da die Tilgung deine Fixkosten erhöht. Dennoch gibt es Situationen im Leben, die einen Kredit rechtfertigen. Ein Studienkredit oder eine Eigentumswohnung beispielsweise können gute Investitionen in deine Zukunft sein. Wichtig ist, dass du dir genau überlegst, wie viel du im Monat für die Tilgung des Kredites ausgeben kannst. Darüber hinaus solltest du verschiedene Kreditangebote vergleichen, bevor du dich entscheidest.

    5. Lebe nicht über deine Verhältnisse

    Zu wissen, wie viel Geld im Monat übrig bleibt hilft natürlich nur dann, wenn man sich auch daranhält. Daher unser letzter Rat: Gib nicht mehr Geld aus, als Du hast. Klar kann man sich heute Vieles finanzieren oder das Konto überziehen. Aber mit jedem neuen Kredit (und ja, auch wenn dein Konto im Minus ist oder du den neuen Fernseher bei MediaMarkt in Raten abbezahlst, spricht man von Krediten) kommen auch neue finanzielle Verpflichtungen auf dich zu. Dadurch verringert sich dein verfügbares Budget und Du brauchst wieder einen neuen Kredit – ein Teufelskreis! Daher gilt: Dein Geld. Deine Entscheidung. Aber bitte mit Bedacht!